RAID Systeme

Datenrettung von RAID

RAID-Systeme haben eine hohe Ausfallsicherheit. Jedoch sind auch diese nicht immer gegen Ausfälle geschützt. Raid Datenrettung hat bei uns höchste Priorität, da wir wissen, dass RAID-Laufwerke bei Unternehmen ein wichtiger Bestandteil ihrer Infrastruktur sind. Die Wiederherstellung wird durch das sichere Klonen der einzelnen Sektoren auf den Weg gebracht, wobei die Originaldatenträger aber nicht angefasst werden.

Welche Systeme gibt es?

Das Redundant Array of Independent (oder Inexpensive) Disks fasst mehrere physikalische Festplatten zu einer Einheit zusammen. Entweder aus Performancegründen oder für eine Verbesserung der Datensicherheit.
Man unterscheidet zwischen acht verschiedenen Leveln, die von 0 bis 7 durchnummeriert werden. Die Level unterscheiden sich bezüglich der Art und die Festplattennutzung definiert sie. Die wichtigsten Level sind 0,1,5,6,01 und 10:

RAID

RAID 0:

Stripe Set, mindestens zwei Festplatten. Die Speicherkapazitäten mehrerer Festplatten werden in einzelne Streifen zerschnitten. Die Daten werden abwechselnd auf verschiedene Platten gespeichert, wobei die Streifen jeder Platte werden fortlaufend beschrieben werden. Die Methode steigert nur die Performance, aber nicht die Sicherheit ihrer Daten.

RAID 1:

Mirroring, mindestens zwei Festplatten. Die Daten einer ganzen Festplatte werden jeweils komplett auf einer zweiten Platte gespeichert. Diese Variante bietet die höchstmögliche Sicherheit, aber keinerlei Steigerung der Performance.

RAID 5:

Stripe Set mit Parity, mindestens drei Festplatten. Diese Version bietet einen Kompromiss zwischen Geschwindigkeits- und Sicherheitsverbesserung: es wird ein Stripe Set erzeugt wie bei Level 0. Allerdings wird zusätzlich ein Bereich auf jeder Platte für Prüfsummen (Parity) verwendet, um nachträglich Fehler beseitigen zu können . Die Parity wird mithilfe einer bitweisen XOR-Operation berechnet: Eine Bit-Folge von Festplatte 1 und eine gleich lange Bit-Folge von Platte 2 werden durch XOR (Exklusiv-Order) verknüpft und auf Festplatte 3 gespeichert. Beim nächsten Durchgang werden die Daten auf Platte 2 und 3 abgelegt und die Parity auf der ersten. Dies erhöht den Brutto-Speicherbedarf je nach Anzahlt verwendeter Festplatten und bei drei Festplatten steigt er um 1/3 und bei vier Festplatten um 1/4 etc.

RAID 6:

Advanced Data Guarding, mindestens vier Festplatten. Das Verfahren funktioniert im Prinzip wie ein 5er, allerdings werden zwei verschiedene Parity-Werte berechnet. Dadurch verkraftet ein 6er Array den Ausfall von bis zu zwei Festplatten.

RAID 01:

Mindestens drei Festplatten. Eine Kombination aus 0 und 1, bei der Daten zuerst in ein Stripe Set zerlegt werden und dann auf zwei 0-Arrays (oder ein 0-Array und eine Einzelplatte) verteilt werden.

RAID 10:

Mindestens vier Festplatten. Dies ist die umgekehrte Kombination aus 1 und 0; die Daten werden zuerst vom Controller gespiegelt und dann auf zwei 1-Arrays gespeichert.

NAS

 

NAS ist ein Speicher. Er legt Dateien im Netzwerk ab und stellt sie zur Verfügung. Zunächst wird das Speichersystem direkt ins Netzwerk eingebunden werden um Protokolle zu beherrschen. Diese Protokolle stellen die Daten den angebundenen Computern zur Verfügung.
NAS Systeme arbeiten autonom. Alle dort abgelegten Dateien und Verzeichnisse erscheinen auf dem Zielsystem wie eine eingebundene Freigabe oder ein lokales Dateisystem. NAS Systeme sind im engeren Sinne sogenannte Serverdienste. Sie stellen über einen Netzwerkdienst Dateisysteme zur Verfügung NAS Systeme weisen im Vergleich zu herkömmlichen PC-Systemen einen deutlich geringeren Stromverbrauch auf.